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Unterschieder Pool- und TeichpumpeTeich- und Poolpumpen oder auch Sandfilteranlagen sorgen unter anderem für sauberes Wasser im Gartenteich oder in Gartenpools. Aber welche Unterschiede gibt es und was ist bei der Anschaffung und Installation der verschiedenen Pumpenarten zu berücksichtigen? Antworten auf diese Fragen gibt es im folgenden Beitrag.

Die Stärken einer Teichpumpe

Eine der wichtigsten Entscheidungen für die Anschaffung einer Teichpumpe ist die nach der gewünschten Aufstellungsart. Grundsätzlich lassen sich die Geräte nass oder trocken aufstellen. Fällt die Wahl auf eine Nassaufstellung, wird die Teichpumpe entweder direkt im Wasser untergebracht, alternativ kommt auch eine Aufstellung in der Filterkammer in Frage. Im ersteren Fall wird die Pumpe möglichst an der tiefsten Stelle eines Teiches untergebracht, da sie von dort aus die gewünschten Ergebnisse liefert, um den an dieser Stelle meistens angesammelten Schmutz aufzusaugen und zu filtern. Der Transport geschieht mittels eines speziellen Schaufelrades, mit dem sich auch größere Schmutzpartikel in den Filter einsaugen lassen. Damit wird die Ansammlung von störendem Schlamm auf dem Grund des Teiches unterbunden. Beispiele sind etwa Filterpumpen für den Pool von Top Poolstore.

Kommt hingegen der Einsatz einer Teichpumpe in der Filterkammer in Frage, funktioniert die Pumpe ähnlich eines Schwerkraftsystems, indem sie lediglich das gefilterte Wasser aus dem eigentlichen Teichfilter herauspumpt. Im Gegensatz zu einer trocken aufgestellten Teichpumpe ist dies nur geeignet aufgrund ihres Gravitationsfiltersystems. Dazu ist sie die spezielle Pumpe auf dem Boden der Filterkammer installiert, von wo aus sie das gefilterte Wasser lediglich aus dem Filter saugt und dieses wieder in den Wasserkreislauf des Teiches zurückführt.

Der Trend bei den Schwerkraftfilterpumpen geht hin zu regelbaren Teichpumpen. Der entscheidende Vorteil ist die Anpassung des Drehzahlbereiches an den aktuell benötigten Saugbedarf, wobei der Stromverbrauch ebenfalls sinkt. Nachteil: Eine elektronische Regelung ist nur mit speziellen Teichpumpen möglich und setzt dabei auch einen speziellen Motor voraus. Die Entwicklung solcher regelbaren Teichpumpen hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht, sodass sich ein Austausch einer vorhandenen Pumpe bereits aus Gründen des geringeren Strombedarfs lohnen kann.

Auf einem technisch hohen Niveau ist ein sogenannter Skimmer-Anschluss, der dafür sorgt, dass auch die Wasseroberfläche von Schmutz und anderen Stoffen freigehalten wird.

Poolpumpen kommen als Reinigungssysteme zum Einsatz

Experten raten, bereits größere Pools als die Kinderversionen mit einem Reinigungssystem auszustatten, um mit einer solchen Poolpumpe die Wasserqualität aufrecht zu halten. Weiterhin macht sich der Gebrauch einer solchen Pumpe auch im Bereich der Wasserhygiene positiv bemerkba. Somit wird auch die eigene Gesundheit besser geschützt. Dies sollte übrigens in Fällen von frei stehenden Pools ebenfalls geschehen, wie bei in den Boden eingelassenen Swimmingpools.

Wichtige Unterschiede ergeben sich aus den Leistungsaufnahmen, den Förderleistungen und –höhen sowie dem Einsatzbereich bei den maximalen Wassertemperaturen. Die passende Pumpe kann mithilfe von unserem Teichpumpen-Rechner ermittelt werden. Angepasst werden sollte auch die Kabellänge zum Anschluss an eine wassergeschützte Stromquelle. Die Längen variieren in den meisten Fällen zwischen 5,5 und rund 18 Metern.

Weitere Anschaffungsmerkmale ergeben sich aus dem laufenden Gesamtverbrauch und einem möglichst wartungsfreien Betrieb der Poolpumpe. Andere Kriterien, wie zum Beispiel ein geringes Arbeitsgeräusch oder das Vorhandensein eines thermisch geregelten Überlastungsschutzes, gehören ebenso zu den ergänzenden Pluspunkten der Teichpumpe wie das möglichst geringe Gesamtgewicht des Filtersystems, um eine leichte Versetzung der Pumpe innerhalb des Beckens zu gewährleisten.