Skip to main content

Der Pool als Alternative zum Gartenteich

Steht einmal das Eigenheim, so entfaltet sich bei vielen der Wunsch nach unbeschwerten Badespaß. Dies lässt sich über einen herkömmlichen Pool oder auch über einen Gartenteich, der als Schwimmteich genutzt wird realisieren. Die Entscheidung ob es ein Pool oder ein Schwimmteich werden soll, ist keine einfache Entscheidung. Wir denken nach diesem Artikel sind sie Ihrer Entscheidung ein Stückchen näher. Als erstes wollen wir Ihnen vorstellen, was genau ein Naturteich und ein Pool ist. Gegen Ende gehen wir auf die Unterschiede ein.

Der Swimming-Pool

Swimmingpool oder GartenteichEs gibt viele verschiedene Swimmingpools. Sehr beliebt dabei sind die Aufstellpools für den Garten. Diese können aus verschiedenen Materialien sein. Die einfachste und günstigste Form sind Plastikpools aus dem Baumarkt. Allerdings sind diese dann auch nicht besonders hochwertig.

Einen richtigen Swimmingpool der auch den Namen verdient kann nicht so leicht aufgestellt werden. In der Regel sind hier größere Erdarbeiten notwendig. Anschließend sollten Mauern eingezogen werden und das ganze noch mit einer speziellen Folie ausgelegt werden. Außerdem braucht es natürlich die ganze Technik für einen Pool.

Damit das Wasser immer schön sauber ist, braucht man Chlor und auch Filter- und Pumpenanlagen. Die Filterpumpen sind nicht ganz billig. Auch sollte bedacht werden, dass das Wasser geheizt werden muss. Dies lässt sich zum Beispiel mit Solar machen. Das kann insgesamt schnell mal 10.000€ bis 30.000€ kosten. Dafür hat man dann einen hochwertigen Swimmingpool in dem man richtig schwimmen kann und Jahrzehnte hält.

Der Naturteich als Schwimmteich

Hier muss man ebenfalls sagen, ein Schwimmteich ist nicht gleich ein Schwimmteich. Es gibt nämlich viel Gestaltungsfreiraum bei Gartenteiche. Man kann einen Schwimmteich mit oder ohne Technik bauen. Technik bedeutet, dass das Wasser über Pumpen gefiltert und gereinigt wird. Meist kommt auch ein sogenannter Skimmer zum Einsatz. Damit lassen sich die Schmutzpartikel auf der Oberfläche absaugen. Dies ist besonders sinnvoll, wenn viel Laub oder Pollen im Gartenteich sind.

Für einen Gartenteich in dem geschwommen werden kann, müssen ebenfalls größere Erdarbeiten gemacht werden. Allerdings muss hier nicht unbedingt gemauert oder betoniert werden. Es reicht in vielen Fällen eine spezielle Folie auszulegen. Das spart natürlich Kosten.

Ein Naturteich kommt in der Regel ohne Chemie aus. Man braucht kein Chlor oder sonstige Zusatzstoffe. Ein Schwimmteich bietet sich gerade zu für Naturliebhaber an, denn in und um den Teich können viele verschiedene Pflanzen angepflanzt werden. So kann man sich sein eigenes Idyll schaffen.

 

Vergleich zwischen Pool und Gartenteich

Vorteile Pool

  • beheizbar
  • sauberes und klares Wasser
  • kann mit Gegenstromanlage ausgerüstet werden

 

Vorteile Schwimmteich

  • Relativ preiswert
  • Kommt ohne Chemie aus
  • Lässt sich gut in Landschaft integrieren

Nachteile Pool

  • Sehr kostenintensiv
  • Man braucht viel Technik und Chemikalien
  • umweltbelastend

 

 

Nachteile Schwimmteich

  • Bildung von Algen
  • Nicht überall gleich tief
  • Beim Schwimmen evtl. Pflanzen im Weg
  • Nicht immer so sauber und klar wie ein Pool
  • Nicht beheizbar

Tipps für Pool und Schwimmteich

  • Unbedingt Spezialfolien verwenden, die durch UV-Strahlen nicht spröde werden und reißfest sind.
  • Schutz vor kleinen Kinder. Ganz schnell kann hier ein Unglück passieren, egal wie klein der Teich oder Pool ist. Am besten einen Zaun um den Teich bauen.
  • So wenig wie möglich Chemie einsetzen. Die schont die Umwelt.

Fazit

Wie man an der obigen Tabelle sieht, kann man keine klare Empfehlung für den Gartenteich oder den Swimmingpool geben. Bei beiden gibt es sowohl einige Vor- als auch einige Nachteile. Am Ende muss jeder selbst entscheiden, was ihm wichtiger ist. Kostengünstig und naturnah oder preisintensiv und dafür beheizbar und chemisch gereinigtes Wasser.