Teichpumpen


   Feb 12

Teichpumpe für Bachlauf

Wer sich im Garten einen kleinen Bachlauf anlegen möchte, muss bei der Auswahl der richtigen Pumpe Folgendes beachten:

Zunächst muss man sich überlegen, auf welche Höhe die Pumpe das Wasser befördern muss. Diese Höhe nennt man Förderhöhe. Die Förderhöhe berechnet sich immer nach der Wasseroberfläche – auch wenn die Pumpe tiefer steht – und dem Austritt des Wassers am oberen Punkt des Bachlaufes. Wer diese Förderhöhe ausgemessen hat, muss sich als Nächstes darüber klar werden, welche Wassermenge die Pumpe befördern muss. Die Wassermenge ist abhängig von der Breite des Bachlaufes. Eine Faustregel sagt, dass pro Zentimeter Bachlaufbreite mindestens 1,5 Liter Wasser in der Minute hinabfließen sollten.

Beispiele zur Berechnung der Umwälzrate

Bei einem sehr schmalen Bachlauf von 15 Zenitmetern wäre das eine Wassermenge von 1,5 x 15 also von 22,5 Litern in der Minute. Da die Leistung der Pumpen meistens in Wassermenge pro Stunde angegeben wird, muss man das hochrechnen auf eine Stunde. Die 22,5 Liter müssen mit 60 multipliziert werden. Das ergibt eine Umwälzrate von 1350 Litern pro Stunde.

Hat der Bachlauf eine Breite von 30 Zentimetern, so wird gerechnet: 1,5 x 30 = 45. Das würde bedeuten, die Pumpe muss 45 Liter Wasser pro Minute befördern können. In der Stunde muss sie eine Leistung von 45 x 60 Litern schaffen, also 2700 Liter.

Als letztes Beispiel sei noch ausgerechnet, welche Leistung eine Pumpe bei einem Bachlauf mit der Breite von 70 Zentimetern erbringen muss. Das wären 1,5 x 70 x 60, also 6300 Liter in der Stunde.

Die Auswahl der richtigen Pumpe

Wer nun weiß, welche Leistung die Pumpe bringen muss, und auf welche Förderhöhe das Wasser gebracht werden soll, der kann sich bei den unterschiedlichen Marken umsehen. Wichtig ist immer, dass beide Faktoren passen. Eine Pumpe, die zwar die nötige Wassermenge in der Stunde befördern kann, aber sie nicht auf die gewünschte Höhe transportiert, nützt ebenso wenig, wie eine Pumpe, die einen großen Höhenunterschied überwindet, aber nur ein spärliches Rinnsal befördert. Weil die Pumpenhersteller nur ungefähre Angaben machen können, denn es geht immer ein wenig Pumpleistung durch Bögen und Kurven in den Rohren verloren, sollte man sich beim Kauf der Pumpe stets für die größere Variante entscheiden. Es muss ebenfalls bedacht werden, dass sowohl durch eine lange Leitung Druck verloren geht wie auch durch ein zu enges Rohrsystem. Im Notfall kann eine zu große Pumpe, die zu viel Wasser befördert, immer in ihrer Leistung gedrosselt werden. Eine kleine Pumpe, die ihr Ziel nicht erreicht, kann nicht aufgerüstet werden.