Teichpumpen


   Feb 12

5 Tipps, die beim Kauf einer Teichpumpe berücksichtigt werden sollen

Nicht die Tauchpumpe alleine ist wichtig beim Anlegen eines Gartenteiches. Eine große Rolle spielt auch der Standort. Sowohl bei Pflanzen als auch bei Tieren ist eine bestimmte Wassertemperatur ausschlaggebend für einen gelungenen Teich. Daher muss man sich zunächst Gedanken machen, an welchem Platz im Garten der Teich nicht zu viel und nicht zu wenig Sonneneinstrahlung bekommt. Wer eine zu schnelle Verschmutzung vermeiden will, der achtet auch darauf, dass der Teich nicht unter einem Laub abwerfendem Baum liegt. Und beim Einsatz von Fischen ist eine gewisse Teichtiefe essenziell. Alle diese Überlegungen müssen natürlich vor dem Anlegen des Teiches angestellt werden. Wenn der Teich seinen richtigen Platz gefunden hat, dann muss beim Kauf der Teichpumpe und des Filters Folgendes überlegt werden:

1. Benötige ich überhaupt eine Pumpe?

Je nach Größe des Teiches und nach Bepflanzung kann es sein, dass eine Teichpumpe gar nicht von Nöten ist. Ein reiner Pflanzenteich, der mit Überlegung bepflanzt ist, stellt ein kleines Ökosystem dar und regelt sich von selber. Wenn sich aber Fische im Teich befinden, oder wenn ein kleines Wasserspiel geplant ist, dann muss natürlich eine Pumpe gekauft werden. Auch für einen Bachlauf oder für einen Schwimmteich ist eine Teichpumpe unerlässlich.

2. Bringt die Pumpe sowohl die geforderte Pumphöhe als auch die nötige Umwälzrate?

Beim Pumpenkauf muss sowohl auf die Förderhöhe, die erreicht werden muss, als auch auf die Umwälzrate geachtet werden. Um diese Pumpleistungen gibt es Faustformeln. Bei einem normalen Gartenteich geht man davon aus, dass die Pumpe die gesamte Wassermenge des Teiches alle 2 Stunden einmal umwälzt. Die Formel für die Berechnung der Pumpleistung wäre dann: Gartenteichgröße mal ½ = Pumpleistung in einer Stunde. Sind Fische im Teich, kommt es auf die Anzahl an. Je mehr Fische umso größer und schneller ist die Verschmutzung. Daher kann es bei vielen Fischen nötig sein, dass die Pumpe das gesamte Teichwasser alle halbe Stunde einmal umwälzt. Dann wäre die Formel Gartenteichgröße x 2 = Pumpleistung in einer Stunde. Über solche Probleme sollte man sich aber auf jeden Fall mit einem Fachmann unterhalten. Bei Bachläufen lässt sich mit folgender Formel die benötigte Umwälzrate berechnen: Breite des Bachlaufs in Zentimeter mal 1,5 mal 60 = Pumpleistung in einer Stunde. Die zu überbrückende Höhe muss natürlich auch hier von der Pumpe gewährleistet sein. Zu beachten ist auch, dass Kurven und lange Leitungen den Druck immer mindern. Ebenso ist der Durchmesser der Rohre maßgebend, ob die Pumpe ihre versprochene Leistung bringen kann.

3. Kann ich die Pumpe gut sauber halten?

Da es sowohl Pumpen gibt, die in den Teich verbracht werden, als auch Pumpen, die außerhalb aufgestellt werden, muss man sich beim Pumpenkauf überlegen, welche Pumpe für den gewünschten Zweck besser geeignet ist. Mindestens einmal im Jahr sollte jede Pumpe inspiziert werden und gereinigt werden. Dieser Vorgang ist nicht bei allen Pumpen gleich, daher sollte man sich vor dem Kauf auch hierüber informieren.

4. Gibt es für meinen Zweck eine energiesparende Pumpe?

Weil im Handel sowohl energiesparende Pumpen, als auch Solarpumpen erhältlich sind, sollte man sich schlaumachen, ob für den gewünschten Zweck eine solche Pumpe zur Verfügung steht. Solarpumpen eignen sich zwar für einen Wasserlauf, für einen Fischteich aber nicht. Da die Pumpe des Fischteiches jeden Tag 24 Stunden laufen muss. Wer genau weiß, welche Größe er benötigt und welche Leistung die Pumpe bringen muss, der kann bei den unterschiedlichen Angeboten meist auch eine energiesparende Pumpe finden.

5. Welche Erfahrungen haben andere mit dieser Pumpe gemacht?

Wenn man bereits mit einer bestimmten Pumpe liebäugelt, ist es immer sinnvoll sich zu informieren, welche Erfahrungen andere Gartenteichbesitzer mit dieser Pumpe gemacht haben. Das kann man in einschlägigen Foren nachlesen oder nachfragen.